23. Februar 2013

Akkus wiederbeleben, JavaPortable, Syncen!

Nach langer Zeit mal wieder ein kurzer Beitrag...

1. Akkus: wer Funkequipment, wie beispielsweise Funkmäuse und -tastaturen, sein Eigen nennt, wird wahrscheinlich irgendwann von Batterien auf Akkus umsteigen. Ich bin damals recht schnell bei reichelt fündig geworden. Allerdings kann bei Akkus mit hoher Kapazität mit gutem P/L-Verhältnis auch schon mal ein Akku vorzeitig als "tot" erscheinen.
Als Ladegerät verwende ich das Voltcraft IPC-1L. Es besitzt verschiedene Modi zum Auffrischen (Memory-Effekt reduzieren) und zeigt nach dem Laden die erreichte Kapazität an. In einem Modus wird der Akku gezielt entladen und wieder geladen, wodurch ich die Kapazität eines Akkus von 0,8 Ah wieder auf 1,5 Ah hochgekriegt habe.
Letztens hatte ich jedoch einen Akku, der nicht mehr erkannt wurde. Das Ladegerät tat so, als sei kein Akku eingelegt worden. Grund: die Restspannung des Akkus lag bei bei 0,1 V. Ich hatte den Akku schon aufgegeben, als ich bei mikrocontroller.net auf einen Hinweis zur Wiederbelebung gestoßen bin: den kaputten Akku mit einem geladenen Akku so verbinden, dass + auf + und - auf - kommt. Auf diese Weise lädt der gesunde Akku den kaputten Akku ein wenig auf. Dabei reicht ein kurzer Moment ( < 1 min. vllt sogar wenige Sekunden), damit der kaputte Akku wieder eine gewisse Spannung erhält (bei mir war es ungefähr 1 V). Anschließend hat das Ladegerät den Akku wieder problemlos erkannt. Ob der Akku durch diese Unterspannung Schaden genommen hat, weiß ich nicht.

2. JavaPortable: mittlerweile kenne ich immer mehr Leute, die einen gewissen Hass auf Java haben. Seitdem in letzter Zeit einige massive Sicherheitslücken publik wurden, finde ich diesen Hass auch berechtigt. Mich nerven die andauernden Updates und der Installationsversuch nerviger Searchbars. Glücklicherweise fragt Firefox mittlerweile, ob man eine Java-Anwendung wirklich ausführen will. Außerdem habe ich JavaPortable mittlerweile gut zum Laufen bekommen. Wichtig sind die kleinen Installation Notes auf: http://portableapps.com/apps/utilities/java_portable
Zusätzlich sollte man sich noch den JavaPortable Launcher holen, um jars leichter ausführen zu können.

3. kurzes Update zu den Synchronisierungs-Tools:
Hintergrund: ich wollte, wie im letzten Blog-Eintrag beschrieben, einen 45 GB-Ordner so syncen, dass nur die wichtigsten Files (ca. 2,5 GB) kopiert werden. Das einzige Tool, dass dies hinbekommen hat, war DirSync Pro. Es ist ganz zufälligerweise in Java geschrieben :D (siehe 2.). DirSync Pro erlaubt sehr komplexe Filtereinstellungen und mehrere Sync-Profile. Die Filter-Patterns können sehr vielfältig sein und sind nicht allein auf Dateinamen beschränkt: auch Ordnernamen können gefiltert werden, Dateigrößen usw. Ich nutze es nicht täglich aber für die wenigen Einsätze lief es erstaunlich gut.

4. wer einen eigenen Server hat und fremden Clouds nicht traut, kann sich mal PowerFolder anschauen. Wenn der Arbeitgeber dies zum Sichern und Austauschen von Arbeitsdaten anbietet - warum nicht? Man muss sich nicht um Datenverschlüsselung kümmern und die Daten sind recht sicher... zumindest wenn man an die Backupstrategien des Arbeitgebers glaubt ;-) Ist allerdings ein kommerzielles Produkt und die kostenfreien Teile für Heimanwender sehr eingeschränkt. Ein weiterer Nachteil: der Client ist komplett in Java gemacht (siehe 2.), wodurch Java IMMER läuft.

Keine Kommentare: