21. Januar 2012

CRRRRAAAAAAAAZZZZZYYYYY: Booten von virtuellen Maschinen

Sau verrücktes Thema... absolut CRAAAAAZZZYYYYY..... (aber interessant)
Und zwar: Win 7 unterstützt nativ das Booten von VHDs. VHDs sind virtuelle Festplatten-Images von VMware und Co.
Die Idee: statt Windoofs im Windoofs mit einer mäßigen Performance laufen zu lassen, bootet man direkt die virtuelle Maschine um nahezu volle Performance zu haben.

Das Problem:
1. nur Win 7 Pro aufwärts kann VHDs booten
2. das Betriebssystem in den VHDs muss auch mind. ein Win 7 sein.

--> Schön wäre es, wenn man auch eine Win XP VHD booten könnte. Grund: Win XP ist kleiner und manchmal will man ältere Programme benutzen/testen.

Lösungsansätze:
1. Vboot - ein junges, kommerzielles Projekt. Es handelt sich dabei um einen Bootloader, der quasi vor den Win 7 Bootloader gesetzt wird und beliebige VHDs einbinden kann (auch Win XP VHDs!). Problem: kostet Geld, zeitlich begrenzt blablabla....
2. Die Frickelvariante (nicht so interessant, sehr gefährlich): für die USB-Stick-ISO-Geschichte (Beitrag vor längerer Zeit) habe ich schon mal was über Grub4Dos geschrieben. Statt des Vboot kann man Grub4Dos vor den Win 7 Bootmanager setzen. Das Grub4Dos kann dann auch VHDs mit winvblock booten (später dazu mehr). Nachteil: man frickelt sehr viel an dem eigentlich funktionierenden Win 7 Bootmanager herum. Daher:
3. Die Frickelvariante 2 (sehr interessant, kaum gefährlich, noch nicht so auf Praxistauglichkeit überprüft): Man nehme den Win 7 Bootloader und boote über diesen Grub4Dos. Grub4Dos wiederrum kann mit etwas Frickelei die VHDs booten.

Grub4Dos in den Win 7 Bootmanager einzubinden, geht so. Alternativ kann man auch das BCDedit oder EasyBCD ausprobieren.
Nun müssen wir noch die VHD mit Win XP erstellen. Da wird es etwas verrückt. Das Problem: Win XP benötigt teilweise noch einen Treiber, damit es aus einer VHD heraus funktioniert (einigen Beiträgen zufolge würde das theoretisch auch mit dem Win 7 Bootmanager funktionieren aber Mikrodoof hat das wahrscheinlich irgendwie kastriert...). Hier kommt jetzt daf winvblock ins Spiel. Dabei handelt es sich um ein kleines Image, dass sich um die VHD-Booterei kümmert.

Nun eine ganze Menge an Links, die die Lösung des Themas beschreiben:
der wichtigste Beitrag: http://reboot.pro/13731/page__view__findpost__p__146178
http://reboot.pro/13731/
http://www.911cd.net/forums//index.php?showtopic=24424
http://reboot.pro/8168/
http://reboot.pro/15997/

Wer jetzt genau schaut, wird feststellen, dass sehr viel Aufwand betrieben wurde, da selbst die Installation von Windoofs direkt von der gebooteten VHD vorgenommen wurde. Daher mein Vorschlag: die virtuelle Maschine in VMware oder VirtualBox aufsetzen und fehlende Treiber in dem "real mode" nachinstallieren.

Viel Spaß! Keine Ahnung, ob/wann ich Zeit finde zum selber testen.

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