24. März 2011

Windows 7–Kleinigkeiten die man vielleicht noch nicht wusste

  1. Mehr Statusmeldungen beim Hoch- und Herunterfahren Systems: Fehler unter Windows 7 treten sehr oft beim Start oder beim Beenden der Sitzung auf. Hier bekommt man dann aber immer nur Meldungen wie “Programm XY kann nicht beendet werden, Herunterfahren erzwingen?”. Um hier mehr Informationen anzuzeigen gibt es eine Schalter. Dieser findet sich im Editor für Gruppenrichtlinien. Einfach gpedit.msc ausführen und dann unter <<Computerkonfiguration/Administrative Vorlagen/System/Ausführliche im Vergleich zu normalen Meldungen>> aktivieren. Anschließend sollte Windows an vielen stellen mehr Informationen zu Fehlern liefern.
  2. Systemstart beschleunigen: Da heute fast jeder einen Mehrkernrechner nutzt, ist dieser Tipp eigentlich immer anwendbar. In der Systemkonfiguration (msconfig) von Windows 7 im Reiter Start die Erweiterten Optionen auswählen. Hier kann dann eingestellt werden, mit wie vielen Kernen Windows starten soll. Geht einem schon immer der Willkommensbildschirm auf den Zeiger, bekommt man diesen mit einem Haken bei “Kein GUI-Start” los.image
  3. Sehr viel besserer Taskmanager, als der von Windows 7 ist der Process Explorer zu finden im Microsoft TechNet. Damit lässt sich beispielsweise sofort sehen, welcher svchost-Prozess welchem Programm zuzuordnen ist.
  4. Programmen den Zugriff ins Internet verwehren mit Boardmitteln: Über den Befehl wf.msc gelangt man in die erweiterten Einstellungen der Windows Firewall. Um besagte Funktion zu erreichen muss eine neue Regel in den “Ausgehenden Regeln” erstellt werden. Der Assistent zur Erstellung der Regeln ist narrensicher.
  5. Nützliche Tastenkürzel unter Windows 7: WIN+P ruft eine kleine Auswahl zur Bildausgabe auf. Hier kann für Besprechungen schnell auf einen Beamer umgeschaltet werden inkl. imageverschiedener Kombinationsmöglichkeiten. WIN+T schaltet in der Taskleiste durch die aktiven Anwendungen und zeigt die Vorschau auf die Fensterinhalte. WIN+Leertaste macht alle offenen Fenster transparent. WIN+Pause öffnet die Systemeigenschaften. WIN+Pfeiltasten Aero Snap Fensterbewegung. WIN+Shift+Pfeiltasten Aero Snap Fensterbewegung über mehrere Bildschirme hinweg.
  6. Netztopologie anzeigen lassen: Im Netzwerk- und Freigabecenter verbirgt sich in der rechten oberen Ecke eine kleiner Link “Gesamtübersicht anzeigen”. Dieser führt zur grafischen Netzwerkübersicht von Windows 7. Je mehr Netzteilnehmer, desto spannender wird die Darstellung. Nicht so wie bei mir -.-image
  7. Unter Windows 7 ist die aus Windows XP bekannte Ansicht der Netzwerkadapter relativ versteckt gehalten. Um schneller dahin zu kommen, bietet sich das Kürzel ncpa.cpl an. Nicht aktivierte Netzwerkadapter beschleunigen den Bootprozess und sparen Energie in tragbaren Computern.

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