5. Februar 2011

Vergleich der Flachbildschirme

Ich bin seit Jeher ein Fan von Monitoren. Je mehr desto besser. So arbeite ich schon seit Jahren mit zwei 19 Zoll TFT Geräten von Fujitsu Siemens. Nun hat die LED Technologie auch bei mir Einzug gehalten. Dank der äußert erfreulichen Preislage bei Monitoren im Allgemeinen zur Zeit, habe ich mit den Benq V2220 geholt (Ibood Schnäppchen). Dieser ist laut Werbebotschaft auf dem Karton der dünnste LED Bildschirm der Welt. Nach der CES Anfang Januar hat sich das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schon wieder erledigt. Aber genug der langen Rede. Hier erstmal paar Bildchen vom guten Stück:

Auf den Bildern sieht man auch gleich den einzigen Nachteil den ich bis jetzt feststellen konnte. Der “Klavierlack”-Rahmen ist ein Staubmagnet aller erster Güte. Für mich ist es immer noch ein Rätsel, wie sich dieser Trend durchsetzen konnte. Ich wüsste keine andere Oberfläche, die auch kleinste Staubpartikel so wunderbar zur Geltung bringt. Na gut, wo ist denn jetzt hier der Vergleich, wird sich der geneigte Leser nun langsam Fragen. Und hier kommt Er!

Anlässlich der Technologiewechsels von TFT Panels ein LED Panel habe ich mal alle Bildschirme des Haushalts hinsichtlich ihrer Leistungsaufnahme gemessen. Zu den Kandidaten zählen neben dem neuen Benq V2220 auch ein sehr alter Phillips TFT sowie alle möglichen andern TFT Bildschirme, welche zwischendurch mal auf meinem Tisch gestanden haben.

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Gemessen wurde die verbrauchte Leistung in Watt. Erfasst wurde der Durchschnittswert, die Momentanwerte bei schwarzen und weißem Bildschirm, sowie der Verbrauch in Standby und im vermeintlich ausgeschaltetem Zustand.

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Die Grafik zeigt deutlich, dass sich die verschiedenen Generationen der TFT Monitore kaum voneinander unterscheiden. Lediglich am Standby Verbrauch ist eine Verbesserung abzulesen. Das LED Gerät verbrauch hingegen, trotz größerer Bildschirmdiagonale rund 40% weniger Energie als die TFT Panels. Ein Umstieg lohnt sich also bereits wegen dem Stromverbrauch. Beim Benq V2220 hat man zudem noch die Full HD Auflösung von 1920x1080 Pixeln sowie ein höhere Helligkeit gegenüber den TFTs. Weitere Vorteile sind die superdünne Bauform, das geringe Gewicht und die brillante Darstellung bei Spielen und Filmen. Den Benq gibt es übrigens auch in der 24 Zoll Variante zu einem recht angemessenen Preis.

1 Kommentar:

Brater hat gesagt…

Die Unterschiede bei der Stromaufnahme sind wirklich merkwürdig. Vielleicht hängt es mit der dynamischen Anpassung der Hintergrundbeleuchtung zusammen. Wenn das Bild auf schwarz schaltet, wird die Hintergrundbeleuchtung auf dunkel geschaltet. Vielleicht wird dann der Strom andersweitig verbraten?!?!?!?