11. Dezember 2010

Enermax Aurora Lite

Es gibt etwas Neues von der Tastaturfront!
Nachdem ich ein einjähriges Debakel mit meiner silbernen Enermax Aurora Premium hatte, wollte ich die Aurora nicht mehr sehen. Hintergrund: die silbernen Tasten verloren nach kurzer Zeit Farbe. Nach wenigen Wochen Benutzung schimmerte schwarzer Kunststoff hervor. Bei einer Tastatur, die mit leichtgehender Mechanik und mehreren Millionen Tastenanschlägen beworben wird, sollte das nicht passieren. Des Weiteren kostete die Premium ungefähr 60 Euro. Vor einem Vierteljahr wurde dieses Tastaturmodell von Enermax abgekündigt. Auf Anfragen beim Support teilte man mir mit, es würde irgendwann ein Nachfolgermodell "Aurora Lite" auf den Markt kommen.
Zwischenzeitlich hatte ich mir für kleines Geld dieses Gerät zugelegt. Kurze Bewertung für Interessenten: diese Tastatur kommt nicht in Ansätzen an die alte (weit verbreitete) FSC-Tastatur ran. Sie ist zwar sehr flach und hat einen leichten Tastenanschlag ABER: die Tastenmechanik ist sehr sehr billig. Bereits nach ungefähr 10 Monaten Nutzung fangen an, Tasten zu klemmen oder entwickeln einen ruppigen Tastenanschlag.

Nun aber zu den Neuigkeiten: es gibt erste Bilder und Informationen von der neuen Enermax Aurora Lite! Leider ist davon auf der deutschen Website noch nicht viel zu sehen.
Unterschiede zur alten Aurora Premium:
  • die USB-Soundkarte wurde entfernt (damals sicherlich ein gutes Feature, heute weniger relevant)
  • der hintere Fuß der Tastatur in Form einer runden Geschwulst erinnert an die Enermax Acrylux
  • die 2 USB-Anschlüsse bleiben erhalten.
Sobald das Teil auf dem deutschen Markt angekommen ist, werde ich sicherlich zuschlagen. Allerdings diesmal die SCHWARZE Version. Einziger Wermuthstropfen: so langsam habe ich mich an die Multimediatasten der Fujitsu-Tastatur gewöhnt.

Hintergrund zu mir als Testperson: die Tastatur wird primär zum Schreiben und Programmieren genutzt, selten zum Daddeln. Anschläge im Monat (gemessen vor längerer Zeit, mit Workrave): zwischen 20k und 50k (im Mittel ungefähr 30k).

P.S.: für die hartgesottenen Hacker, die weniger auf chic stehen: IBM Model M (ich glaube, ich habe so ein Ding sogar schon mal benutzt)

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